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<pre>„Wir haben in Stuttgart und gegen Dortmund praktisch zwei Eigentore produziert. Jetzt stehst du nach zwei Spielen mit einem Punkt da“, sagte Dardai sichtlich enttäuscht.  <p> Immerhin bleibt bis dahin aber noch etwas Zeit, um in der Bundesliga an der Frühjahrsform zu feilen und Selbstvertrauen für diese knifflige Aufgabe zu tanken. Zumal das kommende Wochenende hierfür auch noch den bestmöglichen Gegner parat hält. Die Rede ist vom SV Werder Bremen.  <p>  In Bremen soll nun nachgelegt werden. Doch gerade da liegt der Hund begraben. Mit Auswärtspunkten tun sich die Schwaben besonders schwer. Gerade einmal ein Unentschieden konnte die Elf von Hannes Wolf bislang holen. Und das am vergangenen Wochenende beim 1:1 im Aufsteigerduell in Hannover. <p> Dazu passen die komplett unterschiedlichen Formkurven der beiden Mannschaften: Hoffenheim ist die zweitbeste Mannschaft der letzten fünf Spieltage, Hannover ist in diesem Zeitraum die zweitschlechteste. <p>  Gleichwohl droht schon die erste dieser vermeintlich sicheren Kisten deutlich zu machen, dass die Tabelle bisweilen eben doch nur eine bedingte Aussagekraft besitzt: Trotz der bescheidenen Momentaufnahme traten zuletzt auch die Wölfe als verlässliche Punktesammler in Erscheinung.  </pre>


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<pre>Wurde die Saison mit dem 2:0 gegen RB Leipzig etwa gleich mit einem Paukenschlag gegen den amtierenden Vizemeister eröffnet, schien der qualitative Rückstand zur nationalen Elite dann auch in den weiteren Spitzenspielen merklich geschrumpft zu sein.  <p> Nach dem ersten Sechstel der Saison reichen sich Wolfsburg und Mainz im untersten Tabellendrittel die Hand. Nach dem enttäuschenden Start ist es jedoch in beiden Fällen dem jüngsten Auftritt zu verdanken, dass das Schlimmste mittlerweile überwunden scheint.  <p>  „Es wäre unheimlich wichtig, zu gewinnen und mit 17 Punkten in die Winterpause zu gehen. Weg von den kritischen Plätzen da unten. Das ist das Einzige, was mich interessiert“, betonte Weinzierl vor der Partie. <p> Eine gewagte These, schließlich steht Bremen mit 16 Punkten auf dem Relegationsplatz und auf das rettende Ufer fehlen aktuell schon vier Punkte. Das ist bei 15 ausstehenden Spielen nicht viel, aber um das aufzuholen braucht es wohl ein bis zwei Spieltage — denn auch die Konkurrenz punktet fleißig. <p>  Auch die Buchmacher sind sich sicher, dass die Hoffenheimer gegen Wolfsburg gewinnen werden, so bieten Wettanbieter selbst für Unentschieden bereits Quoten um die 4,00.  </pre> 


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<pre> Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann denkt daran aber überhaupt nicht — im Gegenteil. „Wir wollen jetzt nachlegen — auch, wenn es am Samstag ein ganz schweres Spiel wird.“  <p> Nachdem es zum Rückrundenauftakt beim 2:3 in Frankfurt wieder einmal eine Niederlage setzte, die auf eine Mischung aus Pech und Unvermögen zurückzuführen war, macht das folgende 1:1 gegen Köln deutlich, dass es mittlerweile selbst in der heimischen Volkswagen-Arena gehörig klemmt.  <p>  Nicht zuletzt deshalb setzen wir am Sonntag im Rahmen einer Doppelte Chance Wette zumindest auf ein Remis des VfB! <p>  Nach dem bereits beachtlichen 1:1 in der Allianz Arena war das jüngste Aufeinandertreffen sogar für eine echte Premiere gut; beim vor heimischer Kulisse eroberten 1:0-Triumph wurde der Gigant von der Isar im 18. Anlauf zum ersten Male überhaupt zur Strecke gebracht. <p>  Mutige Tipper, die den Stuttgartern etwas zutrauen, könnten mit einer Doppelte Chance Wette auf den VfB vielleicht ganz gut abcashen.  </pre>


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<pre> Nun dürfen die Hessen am Samstag wieder in ihrer „Spezial-Disziplin“ namens Auswärtsspiel ran. In der laufenden Saison ist die Eintracht die drittbeste Mannschaft auf fremden Terrain — nur Bayern und Dortmund holten auswärts mehr Punkte als Frankfurt.  <p> Laufstärke und ein beherztes Offensivspiel samt entsprechender Chancenverwertung führten allerdings dazu, dass die Bremer im Weserstadion stets die Kontrolle hatten.   <p> Ein 45-minütiger Joker-Einsatz genügte dem bisherigen Top-Torschützen der Liga, um sich nun auch oberklassig zu akklimatisieren: Nachdem der Ã–sterreicher zunächst eine Riesenchance vergeigte, wurde diesem zu guter Letzt doch noch die Rolle des Helden zuteil. <p>  Wie sich bei der folgenden 2:3-Schlappe in Mainz erwies, blieb den Schwaben über den Winter aber auch die frappierende Auswärtsschwäche erhalten: Da es in der Fremde erst zu einem einzigen Pünktchen reichte, ist der Aufsteiger auch weiterhin zu den abstiegsbedrohten Teams zu zählen.  <p> Weil jedoch auch die Streich-Elf im bisherigen Saisonverlauf mit einer beängstigenden Abschlusschwäche (erst drei Saisontore) zu kämpfen hat, reichte es schlussendlich nur zu einem weiteren Punktgewinn – dem insgesamt dritten der laufenden Spielzeit.  </pre>


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<pre> Doch natürlich ist es nicht nur die Arbeit des Trainers, die für den besten Saisonstart seit 1971 gesorgt hat. Da ist zum Beispiel ein Ralf Fährmann, der nach dem 1:0-Erfolg beim Hamburger SV bereits 408 Pflichtspiel-Minuten ohne Gegentor war und durch eine sehr sattelfeste Abwehr unterstützt wird.  <p> Weiters sind für die Partie gegen die Niedersachsen Sebastian Langkamp, Jaroslav DrobnÃ½ und Kevin Möhwald fraglich. Man darf also gespannt sein, mit welcher Formation die Bremer in das erste BL-Spiel dieser Saison gehen werden.  <p>  Sollte ihnen das gelingen und die Defensive ähnliche solide agieren wie gegen Augsburg, dann dürften die „1899er“ am Ende als Sieger dastehen. <p>  „Wenn man beim Tabellenletzten verliert, kann man das als Tiefpunkt empfinden. Die Art und Weise, wie das Spiel gelaufen ist, würde ich nicht als Tiefpunkt bezeichnen.“  <p> Zum ersten Mal nach sechs Pflichtspielen blieb der BVB damit auch unter drei erzielten Treffern.  </pre>


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